Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf ist eine zentrale Weichenstellung im Leben junger Menschen. Für Jugendliche mit sozialen Benachteiligungen, individuellen Beeinträchtigungen oder belastenden Lebenslagen ist dieser Übergang jedoch häufig mit erheblichen Hürden verbunden. Besonders betroffen sind junge Menschen aus den Hilfen zur Erziehung, Care Leaver:innen, junge Menschen mit psychischen Belastungen, Behinderungen, Fluchterfahrungen oder fehlender familiärer Unterstützung.
2,86 Millionen junge Erwachsene (20 - 34 Jahre) sind in Deutschland ohne Berufsabschluss. Fast jede:r fünfte junge Erwachsene startet ohne Berufsabschluss in das Erwerbsleben.
Gleichzeitig verschärfen Fachkräftemangel, demografischer Wandel und steigende Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt die gesellschaftliche Bedeutung erfolgreicher Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung. Jeder junge Mensch, der dauerhaft vom Bildungs- und Beschäftigungssystem ausgeschlossen bleibt, bedeutet nicht nur individuelles Leid, sondern auch erhebliche gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Folgekosten.
Für diese Aufgabe bietet die Jugendberufshilfe bewährte Lösungsansätze.