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Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e.V.
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27. BVkE Bundestagung

Nachhaltig. Demokratisch. Inklusiv

BVkE-Bundestagung 2026 - Kinder- und Jugendhilfe als Motor einer starken Gesellschaft

Die Kinder- und Jugendhilfe ist nicht nur ein wesentlicher Teil der Caritas, sondern eine Kraft, die unsere Gesellschaft nachhaltig, demokratisch und inklusiv mitgestaltet. Mit rund 183.000 Mitarbeitenden bildet sie den zweitgrößten Arbeitsbereich der Caritas - und trägt besondere Verantwortung für die Lebens- und Zukunftschancen junger Menschen.

Die Bundestagung 2026 rückt die drängenden Themen unserer Zeit in den Mittelpunkt: Nachhaltigkeit, Demokratie und Inklusion. Sie schafft Raum für Austausch, Reflexion und neue Impulse, um die Kinder- und Jugendhilfe zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Der 17. Kinder- und Jugendbericht macht deutlich: Junge Menschen sind so vielfältig wie nie, zugleich jedoch stark von globalen Krisen belastet und auf der Suche nach Orientierung. Besonders verletzliche Gruppen brauchen verlässliche Unterstützung sowie echte Beteiligungsmöglichkeiten. In einer alternden Gesellschaft besteht die Gefahr, dass ihre Perspektiven aus dem Blick geraten. Umso wichtiger sind klare Strukturen der Mitbestimmung, Vertrauen in demokratische Institutionen und eine konsequente Ausrichtung am Schutz der Menschenrechte.

Zentrale Leitgedanken

  • Nachhaltigkeit - Zukunft sichern, heute handeln

    Die Kinder- und Jugendhilfe gestaltet soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung aktiv mit. Sie schafft Lern- und Lebensräume, in denen junge Menschen erleben, wie sie ihre Umwelt positiv beeinflussen können - und in denen Einrichtungen selbst nachhaltige Strukturen leben.
  • Demokratie - Mitbestimmung ermöglichen, Haltung stärken

    Demokratie wird erfahrbar, wenn Kinder und Jugendliche echte Gestaltungsspielräume erhalten. Die Kinder- und Jugendhilfe befähigt sie, demokratische Prinzipien aktiv zu erleben und umzusetzen - als Haltung, als Alltagspraxis, als gemeinsames Miteinander.
  • Inklusion - Teilhabe für alle ermöglichen

    Eine vielfältige Gesellschaft verlangt Zugänge ohne Hürden. Die Kinder- und Jugendhilfe baut Barrieren ab und stärkt besonders diejenigen, die Unterstützung am dringendsten benötigen. Ziel ist eine Kultur der Teilhabe, die jedem jungen Menschen Chancen eröffnet.

Die Kinder- und Jugendhilfe übernimmt Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft - sozial, ökologisch und ökonomisch.

Sie schafft Grundlagen für eine gerechte und stabile Gesellschaft.

Die Kinder- und Jugendhilfe wird oft als Kostenfaktor wahrgenommen, doch sie ist eine Investition in eine starke Gesellschaft. Zentrale Herausforderungen verlangen entschlossenes Handeln.

Organisatorisches

Programmübersicht

Dienstag, 5. Mai 2026 

10:30 Uhr  Öffnung des Tagungsbüros
12:00 Uhr  Anreise und Imbiss
13:00 Uhr  Begrüßung
14:05 Uhr  Keynote I 
                    Nachhaltigkeit - Umgang junger Menschen mit zunehmenden sozial-ökologischen Krisen,     
                     Geo Adelmann, Psychologists/Psychotherapists for Future e. V.
14:35 Uhr   Keynote II 
                    Demokratie - Mitbestimmung leben und fördern, Prof. Dr. Jörg Fischer, Leiter des Instituts
                    für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE), An-Institut der Fachhochschule Erfurt
15:10 Uhr   Kaffeepause
16:00 Uhr   Keynote III
                     Inklusion - Spielräume eröffnen, Vielfalt berücksichtigen und Teilhabe ermöglichen,
                     Prof. Dr. Nicole Rosenbauer, Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder-
                     und Jugendhilfe, Fachhochschule Erfurt
16:30 Uhr   Podiumsdiskussion
17:45 Uhr   Ende der Veranstaltung
19:00 Uhr   Abendessen mit anschließender After Work-Party

Mittwoch, 6. Mai 2026

08:30 Uhr  Gottesdienst, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke
10:00 Uhr   Fachforen, 1. Durchgang
11:00 Uhr   Kaffeepause
11:45 Uhr   Fachforen, 2. Durchgang
12:45 Uhr   Mittagspause
14:30 Uhr   Workshops, 1. Durchgang
16:00 Uhr   Pause zum Wechseln der Räume
16:15 Uhr   Workshops, 2. Durchgang
17:45 Uhr   Ende der Veranstaltung
19:00 Uhr   Abendessen mit anschließendem Abend der Begegnung 

Donnerstag, 7. Mai 2026

08:45 Uhr   Tagesimpuls
09:00 Uhr   MitWirk(j)ung! - Gemeinsam gestalten wir Zukunft für die Kinder- und Jugendhilfe für
                    junge Menschen: Nachhaltig. Demokratisch. Inklusiv
10:00 Uhr   Kaffeepause
10:45 Uhr   Abschlussvortrag
                     Jung gegen Alt - Alt gegen Jung?
                     Prof. Dr. Karin Böllert, Institut für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt
                     Sozialpädagogik, Universität Münster
12:00 Uhr   Abschluss und Abschlusssegen

Anmeldung und Anmeldeschluss

Anmeldung

Bitte melden Sie sich online unter diesem Link an. 

Anmeldeschluss ist der 15.04.2026. Es gelten die AGB.

Anmeldebestätigung

Die Anmeldebestätigung erhalten Sie vom Buchungsportal sweap per E-Mail nach Ihrer Anmeldung. Bitte prüfen Sie ggf. auch Ihren Spamordner.

Rechnung                            

Die Rechnung erhalten Sie vor Veranstaltungsbeginn.

Teilnahmegebühr

Alle Preise verstehen sich inkl. Verpflegung während der Tagung und Abendveranstaltung und ohne Übernachtung.

Für die gesamte Veranstaltung 

Mitglieder: 390,00 €   Nichtmitglieder: 450,00 €

Tageskarte

Mitglieder: 220,00 €   Nichtmitglieder: 270,00 €

Ermäßigungen

Ermäßigung erhalten Studierende, Auszubildende und Schüler:innen nach Vorlage eines entsprechenden Nachweises.

Ermäßigte Teilnahmegebühr für die gesamte Veranstaltung: 200,00 €
Ermäßigte Tageskarte: 100,00 €

In der Teilnahmegebühr sind enthalten

Alle Fachveranstaltungen, Begrüßungsimbiss, Mittagessen und Snacks, Kaffeepausen und Getränke während der Veranstaltung, Abendessen am 05./06.05.2026 sowie die After-Work-Party am 05.05.2026 und der Abend der Begegnung am 06.05.2026.

Zimmerreservierung

Für die Zimmerreservierung stehen Ihnen Hotelkontingente zur Verfügung, die Sie unter dem Buchungslink Hotelkontingente Erfurt: https://www.erfurt-tourismus.de/tagungs-veranstaltungsplanung/service/teilnehmer-der-bundestagung-bvke/ direkt buchen können.

Anmeldeschluss

Der Anmeldeschluss für die Zimmerreservierung ist der 24.03.2026

Bei Fragen zur Zimmerreservierung wenden Sie sich bitte an die Erfurt Tourismus und Marketing GmbH
Telefon 0361 - 6640 230
E-Mail: tagungen@erfurt-tourismus.de

Veranstalter

Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. (BVkE), Karlstraße 40, 79104 Freiburg

Veranstaltungsorte

Zentralheize

Maximilian-Welsch-Straße 6
99084 Erfurt
Telefon: 0361- 663900
E-Mail: info@zentralheize.de

Anfahrt mit dem Auto
Vom Domplatz aus fahren Sie am Landgericht vorbei Richtung Theater. Abfahrt Maximilian-Welsch-Straße.

Von der Autobahn A71 kommend, nehmen Sie die Abfahrt "Erfurt-Bindersleben" und fahren Richtung Zentrum/Domplatz. Auch hier müssen Sie Maximilian-Welsch-Straße abfahren.

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
Von Hauptbahnhof aus fahren Sie mit der Straßenbahn Linie 2 in Richtung "P+R Platz Messe/Ega". Die Fahrt dauert etwa 10 min. Hier steigen Sie an der Haltestelle "Theater" aus und laufen über den Theaterplatz.

Dorint-Hotel (in unmittelbarer Nähe der Zentralheize)

Hier findet ein Teil der Fachforen am 05.05.2026 statt. Ein entsprechender Plan hängt aus.

Theaterplatz 2
99084 Erfurt

Anfahrt mit dem Auto
Vom Domplatz aus fahren Sie am Landgericht vorbei Richtung Theater. Abfahrt Maximilian-Welsch-Straße.

Von der Autobahn A71 kommend, nehmen Sie die Abfahrt "Erfurt-Bindersleben" und fahren Richtung Zentrum/Domplatz. Auch hier müssen Sie Maximilian-Welsch-Straße abfahren.

Anfahrt mit dem ÖPNV
Von Hauptbahnhof aus fahren Sie mit der Straßenbahn Linie 2 in Richtung "P+R Platz Messe/Ega". Die Fahrt dauert etwa 10 min. Hier steigen Sie an der Haltestelle "Theater" aus und laufen über den Theaterplatz.

Edith-Stein-Schule

Hier finden alle Workshops am 06.05.2026 statt.

Trommsdorffstraße 26
99084 Erfurt

Anfahrt mit dem ÖPNV
Anreise ab der Zentralheize mit der Straßenbahnlinie 2 ab Erfurt Theater bis Anger (ca. 15 Minuten).

Spaziergang zu Fuß
Dauer ca. 25 Minuten

Anfahrt und Parken

Stadtplan Erfurt

 Innenstadtplan mit Stadtbahn-Linien

Adresse für das Navi

Zentralheize
Maximilian-Welsch-Straße 6
99084 Erfurt

Parkmöglichkeiten

Das Parkhaus am Theater Erfurt bietet genug Stellplätze für Besuchende der Zentralheize. Zudem ist der "Park & Ride am Binderslebener Knie", sowie das Parkhaus am Domplatz fußläufig zu erreichen.

Fachforen

Die Fachforen finden am 06.05.2026 in zwei Durchgängen in der Zentralheize und im Dorint-Hotel statt.

Durchgang 1: 10:00 – 11:00 Uhr
Durchgang 2: 11:30 – 12:30 Uhr

Sie haben die Möglichkeit an zwei von sechs Fachforen teilzunehmen. Die Auswahl erfolgt im Rahmen der Anmeldung.

Themen Fachforen

Demokratiebildung über Bande (Fachforum 1)

Im interaktiven Fachforum wird ERLEBEN großgeschrieben. Im Mittelpunkt steht, wie Demokratiebildung mit Mitteln der Theaterpädagogik spielerisch gelingen kann. Durch Übungen und Methoden zwischen Spaß, Stress und Machen, Machen, Machen entsteht eine fehlerfreundliche Atmosphäre, in der Themen von Kindern und Jugendlichen kreativ aufgegriffen werden können und Kompetenzen ganz unausgesprochen geschult werden.

Ebenso wird es Einblicke in "bewährte Praxis" und Impulse zum Ressourcenmanagement und gegeben.

Maja Graeber und Catja Teicher, BVkE
Die Schotte e. V., Erfurt

Bedarfsgerechte KI für die Kinder- und Jugendhilfe (Fachforum 2)

Im Projekt "Bedarfsgerechte KI für die Kinder- und Jugendhilfe" wurde gemeinsam mit zahlreichen Einrichtungen, Diensten und Jugendämtern ein praxistaugliches KI-Tool entwickelt, erprobt und bereits erfolgreich implementiert. Von Beginn an standen die Bedarfe und Erfahrungen der beteiligten Organisationen im Mittelpunkt: Sie brachten ihre Herausforderungen ein, wirkten an der Definition von Anwendungsfällen mit und gaben kontinuierlich Feedback in den Entwicklungs- und Testphasen.
Die Ergebnisse liegen nun vor: Neben funktionsfähigen KI-Anwendungen - etwa zur Unterstützung der pädagogischen Dokumentation - wurde ein praxisnahes Playbook zur Implementierung erstellt, das konkrete Handlungsschritte, Best-Practice-Beispiele und Empfehlungen für eine nachhaltige Einführung enthält.

Die Präsentation auf der Bundestagung gibt Einblicke in die entstandenen Tools, die Erfahrungen der Einrichtungen sowie die Möglichkeiten, wie KI passgenau und sicher zur Entlastung und Qualitätssteigerung in der Kinder- und Jugendhilfe beitragen kann.

Prof. Dr. Michael Macsenaere, Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ), Essen

Inklusion - Was lange währt, wird endlich gut?! (Fachforum 3)

Inwieweit dieses Sprichwort auch auf die Gesetzgebung zur Ausgestaltung der Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe zutreffen wird, ist derzeit nicht absehbar. Nachdem die Reformstufen 1 und 2 im KJSG direkt angelegt und auch bereits in der Umsetzung sind, steht das Gesetz zur Umsetzung der 3. Reformstufe weiter aus.

Doch nachdem auch das KJSG erst im zweiten Anlauf die Hürden des parlamentarischen Verfahrens genommen hat, besteht für ein Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetz weiterhin Hoffnung. Ein zweiter Anlauf kann durchaus zum Erfolg führen. Laut Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für die 21. Legislaturperiode soll das "Ziel der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe weiterverfolgt" und "zeitnah" eine Lösung erarbeitet werden. Der Weg zum "Inklusiven SGB VIII" soll demnach weiter beschritten werden. Im Fachforum wollen wir gemeinsam auf den Stand des Gesetzgebungsverfahrens blicken und ausgewählte gesetzliche Änderungen im Hinblick auf die praktische Umsetzung diskutieren.

Christoph Bendix und Maja Graeber, BVkE

Soziale Nachhaltigkeit, SROI (Fachforum 4)

Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe verbessern nicht nur die aktuellen Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und fördern so ihr Wohlergehen. Sie können auch ihre Biografien nachhaltig prägen, etwa durch höhere Bildungschancen, langfristig bessere Gesundheit und stärkere gesellschaftliche Teilhabe.

Diese Effekte wirken sich wiederum positiv auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung sowie auf die öffentlichen Haushalte aus. Wer sich am Arbeitsmarkt besser positionieren kann, zahlt in der Regel höhere Steuern und Sozialabgaben und ist seltener auf Transferleistungen angewiesen. Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe sind daher als langfristige Investitionen mit erheblichem Social Return on Investment zu verstehen - auch wenn sich dieser meist nur schwer exakt beziffern lässt. Der Investitionscharakter wird daher häufig über relevante Wirkungszusammenhänge verdeutlicht.

Nach einer kurzen Einleitung, warum das Investitionsargument in Zeiten knapper Kassen an Bedeutung gewinnt, werden diese Zusammenhänge im Folgenden erläutert und - soweit möglich - quantifiziert.

Dr. Wido Geis-Thöne, Institut der Deutschen Wirtschaft (IW)

Ressourcenorientierte pädagogische Angebote in den Hilfen zur Erziehung (Fachforum 5)

Interaktives Fachforum rund um ressourcenorientierte Ansätze in den Hilfen zur Erziehung! Gemeinsam möchten wir zeigen, welche vielfältigen Angebote bundesweit bereits bestehen, voneinander lernen, neue Kontakte knüpfen und die Bedeutung ressourcenorientierter Arbeit stärken.

Durch interaktive Umfragen, offenen Austausch und die gemeinsame Gestaltung einer "Landkarte der Angebote" machen wir diese Vielfalt sichtbar. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Perspektive ein - für eine starke, ressourcenorientierte Jugendhilfe!

Fachforum Ressourcenorientierte Pädagogik

Fachkräfte sind (k)ein (nur langsam) wachsender Rohstoff (Fachforum 6)

Die Kinder- und Jugendhilfe ist angewiesen auf geeignete und motivierte Fachkräfte.
Sowohl die Einmündung von der Ausbildung in die Praxis der (teil-)stationären Kinder- und Jugendhilfe, das Ankommen in diesem Arbeitsfeld und auch die qualifizierte Begleitung sowie das "Halten" der Fachkräfte stellen wichtige Herausforderungen dar.

Wie sollten Fachkräfte auf das Arbeitsfeld vorbereitet werden? wie kann ich das in der Ausbildung oder Studium vermittelte Wissen in den Berufsalltag einbringen? Stellt der berufliche Alltag ganz andere Anforderungen? Wer unterstützt mich? Wie wird aus dem Rohstoff ein Diamant? Welche gelingenden Faktoren im Übergang in das Berufsfeld sind erkennbar und werden im Feedback zwischen Berufsalltag und Ausbildungsstätte zurückgegeben? Wie kann die Kooperation zwischen Ausbildung und Praxisstellen weiterentwickelt werden?

Was benötigen Fachkräfte, damit sie dem Arbeitsfeld erhalten bleiben, was erleben Fachkräfte als unterstützend, was vermissen sie?

Die Kinder- und Jugendhilfe ist einem ständigen Wandlungsprozess ausgesetzt. Wie können wir diesen mitgestalten, damit es weiterhin eine sinnstiftende berufliche Tätigkeit bleibt?

Im Fachforum wollen wir in den Austausch gehen mit Mitarbeiter*innen, Leitungskräften und von Best Practice Beispielen profitieren. Das Entdecken von nachhaltigen Rohstoffen, die Pflege und Bearbeitung sind notwendiger denn je. Eine produktive Verbindung von Ausbildung, Forschung und Praxis ist das Ziel für eine innovative Kinder und Jugendhilfe.

Dr. Norbert Beck und Michael Kaiser, Mitglieder des BVkE-Vorstands

Themen Workshops

Die Workshops finden am 06.05.2026 in zwei Durchgängen in der Edith-Stein-Schule statt. Den Raum Ihres gewählten Workshops erfahren Sie vor Ort.

Durchgang 1: 14:30 - 16:00 Uhr
Durchgang 2: 16:15 – 17:45 Uhr

Freuen Sie sich auf 36 spannende Workshops zur Programmatik der Bundestagung: Nachhaltig. Demokratisch. Inklusiv. sowie weitere relevante Themen der Kinder- und Jugendhilfe. Im Zuge der Anmeldung können Sie zwei davon auswählen.

Nachhaltig.

Recycling - mal anders (Workshop 1)

"Im Workshop werden Abfallprodukte aus Werkstätten genutzt, um neue Gegenstände herzustellen. Teilnehmende können dabei mit Unterstützung Jugendlicher ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben und Ideen praktisch umsetzen."

Referent:innen: Franz Potthoff und Markus Pohlmann, Alexianer Martinistift GmbH

Nachhaltigkeit in der Organisationsentwicklung (Workshop 7)

Am Beispiel der Jugendhilfe im Erzbistum Paderborn wird aufgezeigt, wie Nachhaltigkeit systematisch und strategisch in der Organisationsentwicklung verankert werden kann. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden förderliche wie hinderliche Faktoren identifiziert und praxisnahe Wege zur Umsetzung diskutiert. Drei Workshop-Phasen verbinden Input, interaktive Elemente und Erfahrungsaustausch. Ziel ist es, Vernetzung zu fördern, Motivation für Transformationsprozesse zu stärken und Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung eigener Einrichtungen zu geben.

Referentin: Patricia Münstermann, Jugendhilfe im Erzbistum Paderborn gGmbH 

Fokus psychisch und suchtbelastete Familien (Workshop 13)

Seit zwei Jahren kooperiert die Kinder- und Jugendhilfe der Stiftung St. Franziskus mit der Solidarischen Landwirtschaft "baarfood", um  Nachhaltigkeit für junge Menschen erlebbar zu machen. Im Workshop berichten Fachkräfte und Lehrkräfte von Projekten wie dem wöchentlichen Gemüseabholen und -verarbeiten mit KiTa-Kindern, der regelmäßigen Mitarbeit von SBBZ-Schülergruppen auf dem "Bildungsacker" sowie geplanten Angeboten für stationäre Wohngruppen. Der Austausch richtet den Blick auf Erfahrungen, Umsetzungsideen und Perspektiven ähnlicher Kooperationen, die Nachhaltigkeit praktisch und alltagsnah erlebbar machen.

Referent:innen: Jürgen Muff und Susanne Pfrang - Kinder- und Jugendhilfe der Stiftung St. Franziskus

Nachhaltigkeit mit Freude und Wirkung gestalten (Workshop 15)

Der Workshop gibt Einblicke in ein lebendig gelebtes Nachhaltigkeitskonzept, das mit Symbolen, Praxisbeispielen und viel Begeisterung wirkt. Vorgestellt werden Erfahrungen aus Projektgruppen, Gartentherapie, Kooperationen mit Hochschulen und Vernetzungsarbeit in der Nachbarschaft. Die Teilnehmenden erhalten Impulse zu Gelingensfaktoren, lernen ein symbolbasiertes Konzept kennen und diskutieren gemeinsam, wie Nachhaltigkeit dauerhaft wach und wirksam gehalten werden kann. Mitgenommen werden Inspiration, konkrete Methoden, Best-Practice-Beispiele und neue Perspektiven für eigene Projekte.

Referent:innen: Martin Kohnen und Andrea Spital, Kinder- und Jugendhilfe St.Mauritz


Nachhaltigkeit als pädagogischer Auftrag (Workshop 22)

Der Mariahof verfolgt mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel der Klimaneutralität bis 2030. Ein zentraler Bestandteil ist die "Akademie für nachhaltige Bildung", die praxisorientierte Angebote zu Nachhaltigkeit, Demokratiebildung und Persönlichkeitsentwicklung für Kinder, Jugendliche, Mitarbeitende und Externe bereithält. Der Workshop stellt das Konzept vor und lädt zur Reflexion ein, wie Bildungseinrichtungen Nachhaltigkeit lebendig umsetzen und junge Menschen zu aktiven Gestalter:innen einer nachhaltigen Gesellschaft befähigen können. Praxisbeispiele zeigen Formate, die Partizipation, Verantwortung und soziale Kompetenzen fördern.

Referent: Joachim Bucher, Mariahof

Die Waldrebellen: wild und wurzeltief (Workshop 29)

"Waldrebellen" - ein Angebot für Kinder und Jugendliche der stationären Jugendhilfe, das Naturerfahrungen mit Nachhaltigkeit verbindet. Im geschützten Rahmen erleben Kinder und Jugendliche den Wald mit allen Sinnen, lernen ökologische Zusammenhänge kennen und entdecken eigene Handlungsmöglichkeiten. "Waldrebellen" steht für eine positive Rebellion: Mut, neue Wege zu gehen, Umweltschutz aktiv zu leben und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Durch kreatives Gestalten, praktische Aktivitäten und Themen wie Klima, Waldnutzung und Nachhaltigkeit wird Naturerfahrung lebendig, handlungsorientiert und mit viel Herz vermittelt.

Referent: Martin Bernhard, Die Waldrebellen

Ressourcen der Natur (Workshop 32)

Auf spielerische und erlebnisorientierte Weise wird erfahrbar, wie eng wir mit den Ressourcen der Natur verbunden sind - und welche Verantwortung daraus entsteht. Kooperationsspiele, Naturerfahrungen und kreative Gruppenaufgaben vermitteln nicht nur Wissen über nachhaltiges Handeln, sondern fördern zugleich Teamgeist, Kommunikation und lösungsorientiertes Denken. Entsteht ein aktiver Tag, der Naturbewusstsein weckt, zum Nachdenken anregt und gemeinsames Handeln motiviert.

Referentin: Celine Schänzle, Kinder- und Jugendhilfe St. Vincent

Natur (er)leben! (Workshop 33)

Wie können Biodiversität, Umwelt- und Naturschutz als Querschnittsaufgabe in der Kinder- und Jugendhilfe etabliert werden? Erfahrungen aus den Projekten "Wildewaldwelt" und "Natur (er)leben! - Kinder- und Jugendhilfe packt an" zeigen, wie junge Menschen praxisnahe Zugänge zu ökologischen Themen ermögicht werden. Junge am Projekt beteiligte Menschen erzählen, wie Natur- und Umweltschutz in ihrem Alltag verankert wird. Gemeinsam wird diskutiert, welche Schritte und Rahmenbedingungen nötig sind, um biologische Vielfalt langfristig und wirksam in der Jugendhilfe zu stärken.

Referent:innen: Verena Wenthur-Özsahin, Catja Teicher, Mario Erzberger, Milan Krieglstein und zwei Jugendliche, BvkE e. V. 

Demokratisch.

Sexuelle Bildung und Partizipation - Geht das? (Workshop 5)

Im Mittelpunkt steht der Austausch über Ideen und gelingende Praxis unter Einbezug christlicher Werte, wobei auch Raum für kontroverse Diskussionen geschaffen wird. Ziel ist die Weiterentwicklung sicherer und lebenswerter Räume, insbesondere für benachteiligte Kinder, unter Berücksichtigung ihrer Erfahrungen, Wünsche und Visionen. Gemeinsam sollen Methoden entwickelt, Arbeitsansätze geteilt und Herausforderungen in der Umsetzung besprochen werden.

Referent:innen: Stefan Wehrmann und Martina Gitzen, Jugendhilfe St. Elisabeth, SJG St. Paulus

Kindermacht ist Zukunftsmacht (Workshop 8)

Kinder und Jugendliche geben Einblicke in wirksame Beteiligung im Kontext von Kinderschutzfaktoren in der Jugendhilfe. Anhand praxisnaher Beispiele, wie der Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund, werden Erfahrungen reflektiert und Erfolgsfaktoren für Mitbestimmung erarbeitet. Ein Partizipations-Parcours, simulierte Beteiligungssituationen und Reflexionsrunden bieten interaktive Zugänge. Ziel ist es, konkrete Impulse und Methoden für die Praxis zu vermitteln, die Kinder und Jugendliche stärker in Entscheidungen einbinden und den kollegialen Austausch fördern.

Referentinnen: Carolin Holtschoppen, Claudia Honig-Lehmann, Katharina Kasper ViaNobis GmbH

 

 

Kleine Schritte, große Wirkung: Demokratie üben (Workshop 9)

Wie können pädagogische Fachkräfte demokratische Prinzipien praxisnah vermitteln - jenseits von Kinderparlamenten und Gruppengesprächen. Vorgestellt werden erprobte Methoden wie die Wahl von Partizipationshelfer:innen, alltagsnahe Vermittlung von Kinderrechten oder der dialogische Sachstandsbericht, der Kinder ermutigt, ihre Sichtweisen in Hilfeplangespräche einzubringen. Zudem wird aufgezeigt, wie Workshops und gemeinsame Aktionen Vertrauen schaffen und Partizipation stärken können. Ziel ist es, Fachkräften konkrete Anregungen und Werkzeuge für ihre Arbeit in den Ambulanten Erziehungshilfen zu geben.

Referent:innen: Alina Möller, Salomon Becker, Natascha Wolff, Stiftung Die Gute Hand

Regionale Förderung und Vielfaltssensibilität (Workshop 10)

Der Workshop widmet sich der Frage, was Vielfaltssensibilität bedeutet und warum es wichtig ist, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird erarbeitet, welche Chancen sich durch eine vielfaltssensible Haltung für den Sozialraum ergeben und wie diese praktisch genutzt werden können. Ziel ist es, für Unterschiede zu sensibilisieren, Potenziale sichtbar zu machen und Perspektiven für eine offene, respektvolle und stärkende Gestaltung von Zusammenleben und Zusammenarbeit zu entwickeln.

Referent:innen: Mastthias Hilzensauer und Sabrina Göpfert, Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V.

 

Medienbildung als Schlüssel zur Mitbestimmung (Workshop 11)

Medienpädagogische Arbeit eröffnet jungen Menschen Räume, in denen sie Orientierung finden, kritisch hinterfragen und eigene Meinungen einbringen können. Sie stärkt demokratische Kompetenzen wie Meinungsbildung und Mitgestaltung - gerade in schwierigen Lebenslagen. Der Workshop stellt Praxisbeispiele vor und zeigt, wie Medienbildung in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt werden kann. Dabei werden typische Hürden im Alltag beleuchtet und praxisnahe Impulse vermittelt, wie Fachkräfte Mitbestimmung im digitalen Alltag strukturell, niedrigschwellig und nachhaltig fördern können.

Referent: Tobias Günthör, Stiftung St. Franziskus

Gewaltfreie Kommunikation in der Tagesgruppe (Workshop 18)

Die gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Rosenberg ist ein wertvolles Instrument in der Pädagogik der Verbindenden Neuen Autorität. Kinder lernen dabei, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten auszudrücken und respektvoll miteinander umzugehen. Der Workshop zeigt, wie GFK in der teilstationären Jugendhilfe zur Entwicklungsförderung genutzt werden kann. Neben theoretischen Hintergründen bieten praktische Übungen, Selbstreflexion und Ideen zur Alltagstauglichkeit konkrete Anregungen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie GFK Demokratiefähigkeit stärkt und junge Menschen befähigt, Mitbestimmung und respektvollen Dialog aktiv zu leben.

Referentin: Tina Siegele, Sozialdienst katholischer Frauen Frankfurt e.V.

Qufo - Kinder- und Jugendvorstand der Pauline (Workshop 19)

Der Workshop stellt das Partizipationskonzept der Pauline vor, das verschiedene Gremien wie Qufo, KJV und die Beschwerdestelle umfasst. Im Mittelpunkt stehen deren Funktionen und ihre Rolle bei der Stärkung von Mitbestimmung und Teilhabe. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie in den vergangenen Jahren demokratische Prozesse gestaltet und politische Bildungsarbeit umgesetzt wurden. Ziel ist es, Erfahrungen zu teilen und Impulse für die Weiterentwicklung von Partizipation in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zu geben.

Referentinnen: Paola Remmel und Kathrin Hambitzer - Pauline von Mallinckrodt GmbH

Demokratie leben im Alltag der Jugendhilfe (Workshop 21)

Im Mariahof ist Partizipation gelebte Praxis: Junge Menschen gestalten ihr Umfeld aktiv mit - etwa im Kinder- und Jugendrat, in Projektgruppen oder bei baulichen Entscheidungen. Der Workshop zeigt konkrete Formate, wie demokratische Prozesse in stationären, teilstationären und schulischen Kontexten nachhaltig verankert werden können. Diskutiert wird, wie Strukturen echte Mitbestimmung ermöglichen, ohne zu überfordern, und wie Balance zwischen pädagogischer Begleitung und Eigenverantwortung gelingt. Ziel ist ein kollegialer Austausch über Chancen, Herausforderungen und gute Praxis der Demokratiebildung.

Referentin: Lisa von Grafenstein - Mariahof

CampusConnect -Ehrenamt in der Jugendhilfe (Workshop 30)

Übergänge am Ende von Jugendhilfemaßnahmen sind für viele Careleaver mit großen Herausforderungen verbunden. Im Fokus steht das Projekt CampusConnect, das junge Menschen mit ehrenamtlichen Mentor:innen begleitet und ihnen durch Netzwerke Türen in Ausbildung, Arbeit und Eigenständigkeit öffnet. Vorgestellt wird, wie Übergänge nachhaltig gestaltet werden können, welche Erfahrungen mit Mentoring vorliegen und wie Unterstützung auch nach Ende der Jugendhilfe wirksam bleibt. Der Workshop bietet Einblick, Austausch und praxisnahe Impulse.

Referent: Manfred Emiér - Campus Christophorus Jugendwerk gGmbH

Demokratiebildung und Radikalisierungsprävention in der Erziehungshilfe (Workshop 36)

Demokratie stärken, Radikalisierung bremsen: Der Workshop zeigt praxisnah, wie Distanzierungsarbeit Jugendliche erreicht, die in (rechts)extreme Orientierungen abrutschen könnten. Mit Erfahrungen aus den östlichen Bundesländern erhalten Fachkräfte wirkungsvolle Impulse für ihr Handeln.

Referent: Peer Wiechmann, Distanz e. V. 

Inklusiv.

WirkMit! Mehr Beteiligung für junge Menschen (Workshop 3)

WirkMit! ist eine Methode, die Inklusion und Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Kinder- und Jugendhilfe stärkt. Mithilfe des WirkMit!-Sets können Beteiligte ihre Sichtweisen einbringen und Verwirklichungschancen in verschiedenen Lebensbereichen einschätzen.

Grundlage ist der Capability-Ansatz von Amartya Sen und Martha Nussbaum, der reale Wahlmöglichkeiten und Barrieren sichtbar macht. Im Workshop wird gezeigt, wie WirkMit! praktisch eingesetzt werden kann, um Beteiligung zu fördern, Selbstbestimmung zu stärken und gemeinsame Wege zur aktiven Mitwirkung zu gestalten.

Referentin: Jasmin Hollerbach, Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH

Inklusion gemeinsam gestalten. (Workshop 12)

Die Stadt Eschweiler hat 2024 mit der AG78 "Inklusive Hilfen" einen breit angelegten Verständigungsprozess gestartet. Vertreter:innen aus Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und öffentlicher Jugendhilfe entwickeln dabei gemeinsame Ansätze für mehr Inklusion auf kommunaler Ebene. Ziel sind eine verbindende Sprache, abgestimmte Schnittstellen und eine gemeinsame Absichtserklärung zur inklusiven Gestaltung von Hilfen. Der Workshop gibt Einblick in diesen Prozess, diskutiert Gelingensbedingungen und lädt zur Vernetzung sowie zum Erfahrungsaustausch ein.

Referent:innen: Miriam Röber und Stefan Pietsch, Haus St. Josef gGmbH und Jugendamt Stadt Erschweiler

Innovation und Inklusion (Workshop 14)

Der SkF Freiburg arbeitet an der Weiterentwicklung von Angeboten hin zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe - von ambulanter und stationärer Begleiteter Elternschaft bis hin zu inklusiv ausgerichteten Wohngruppen. Grundlage ist der Praxis-Optimierungs-Zyklus, mit dem wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungswissen der Fachkräfte, rechtliche Rahmenbedingungen und die Perspektive der Adressat:innen verbunden werden. Im Workshop wird das Instrument vorgestellt und Einblicke in drei konkrete Entwicklungsprojekte gegeben, die Innovationen in der Kinder- und Jugendhilfe vorantreiben.

Referent:innen: Manuel Arnegger und Christina Rapp, Sozialdienst katholischer Frauen Freiburg

Infrastrukturelle Pool-Modell - Projekt (Workshop 16)

Im Landkreis Günzburg wird Schulbegleitung/Schulassistenz als infrastrukturelles Angebot für zwei Projektschulen entwickelt. Anders als klassische Unterstützungsleistungen richtet es sich nicht nur an einzelne Schüler:innen, sondern stärkt ganze Lerngruppen durch flankierende Unterstützung. Das Konzept wurde in Kooperation von Staatlichem Schulamt, Jugendamt, freien Trägern und den beteiligten Schulen erarbeitet. Ziel ist es, schulische Teilhabe zu fördern, Lernumgebungen zu stabilisieren und den pädagogischen Alltag nachhaltig zu entlasten.

Referentin: Antonia Wieland, Katholische Jugendfürsorge Augsburg e.V.

Skillstraining - Alltagskompetenzen stärken (Workshop 17)

Der Workshop vermittelt praxisnah Methoden des Skilltrainings, mit denen Fachkräfte junge Menschen im Umgang mit Stress, Emotionen und Alltagsanforderungen unterstützen können. Aufbauend auf Ansätzen der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) werden Wege erarbeitet, Selbstregulation gezielt zu fördern. Neben theoretischen Grundlagen stehen praktische Übungen und kollegialer Austausch im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Ressourcen junger Menschen zu stärken, soziale und emotionale Kompetenzen aufzubauen und Skilltraining als wirksames Werkzeug für individuelle Förderung und Inklusion einzusetzen.

Referentinnen: Lea Rauschel und Daniela Vetterle- Alexianer Münster GmbH

Entwicklung inklusiver Konzepte (Workshop 20)

Der Workshop gibt einen praxisnahen Einblick in die Entwicklung inklusiver Konzepte im Kinderheim Pauline von Mallinckrodt. Anhand verschiedener Meilensteine werden Auseinandersetzungen mit Inklusion, die Entwicklung von Haltungen, zentrale Säulen inklusiver Konzepte sowie begleitende Prozesse wie Coaching, Konzeptarbeit und bauliche Maßnahmen vorgestellt. Ziel ist es, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen und Anregungen für die Umsetzung eigener inklusiver Strukturen zu geben.

Referentin: Janina Ponfickl, Pauline von Mallinckrodt GmbH

Zukunft gestalten: Vielfalt leben in der Kinder- und Jugendhilfe (Workshop 23)

Die Teilnehmenden entwickeln kreative Ideen für eine Kinder- und Jugendhilfe, die Vielfalt als zentrale Haltung lebt. Auf Basis eines umfassenden Inklusionsbegriffs werden in Kleingruppen Merkmale inklusiver Einrichtungen erarbeitet, reflektiert und mit Praxisbeispielen verglichen. Ziel ist es, konkrete Veränderungsimpulse zu erkennen und erste Schritte für eine inklusivere pädagogische Praxis zu formulieren. Ein Input aus einem bereits umgesetzten Projekt bietet zusätzliche Anregungen. Der Workshop fördert Austausch, Reflexion und Zukunftsdenken.

Max. 12 Teilnehmer:innen

Referentin: Juliane Brachat, Mariahof

Autismus und Gruppe – Wie kann es gelingen? (Workshop 31)

Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) benötigen in Gruppen oft besondere Unterstützung. Der Workshop gibt Einblicke in die Arbeit einer therapeutischen Gruppe des Therapeutischen Heims Sankt Joseph und zeigt, wie pädagogische und therapeutische Begleitung sowie strukturierte Alltagsgestaltung Kompetenzen fördern und Integration erleichtern können. Thematisiert werden Herausforderungen im Alltag, Lösungsansätze und die Bedeutung von Aufklärung für ein besseres Verständnis der Bedürfnisse der Betroffenen. Gemeinsam werden Maßnahmen und Beispiele für inklusive, unterstützende Umgebungen diskutiert.

Referent:innen: Thorsten Heim und Annika Fuchs, Therapeutisches Heim Sankt Joseph

Caritas Bildungsbuddys: Mehr als plumpe Nachhilfe – Wie Beziehungen echte Hürden überwinden (Workshop 35)

Das Berliner Projekt verknüpft Bildung und Beziehung: Junge Menschen in Ausbildung oder Studium begleiten Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe individuell. Entstehung, Wirkung, Evaluation und Wege zu nachhaltiger Finanzierung werden vorgestellt und diskutiert.

Referent: Jens-Uwe Scharf, Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. 

Auch relevant.

EVAS powered by KI (Workshop 2)

Die Evaluationsstudie erzieherischer Hilfen (EVAS) ist mit über 75.000 Fällen das größte Dokumentationssystem im deutschsprachigen Raum. Der Workshop zeigt, wie KI-gestützt individuelle Berichte erstellt und Formulare automatisch befüllt werden können. So wird der Arbeitsaufwand verringert, Fachkräfte werden entlastet und es bleibt mehr Zeit für die Arbeit mit den Adressat:innen. Zudem werden Wege aufgezeigt, wie Berichte und Rückmeldungen sprachlich überzeugend, fachlich fundiert und im Sinne des KJSG zielgruppengerecht gestaltet werden können.

Referentin: Monika Feist-Ortmanns, Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH

eMuK reloaded (Workshop 4)

Das emuk(Evaluation Mutter-/Vater-Kind)-Verfahren ist ein bewährtes Instrument zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in Einrichtungen der Mutter-/Vater-Kind-Hilfe. Mit "emuk reloaded" steht nun eine modernisierte, digital unterstützte Version zur Verfügung, die aktuelle fachliche und rechtliche Anforderungen berücksichtigt.

Im Workshop werden die Neuerungen vorgestellt, der Evaluationsprozess erläutert und seine Bedeutung im Qualitätsmanagement verdeutlicht. Außerdem wird aufgezeigt, wie die Ergebnisse genutzt werden können, um die eigene Einrichtung gezielt weiterzuentwickeln und passgenaue Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.

Referent:Timo Herrmann, Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH

Von der Wohngruppe in ein selbständiges Leben (Workshop 6)

Der Workshop widmet sich der kontinuierlichen Begleitung junger Menschen - von der Wohngruppe über mobile und ambulante Angebote bis hin zu Kontakten als Careleaver. Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie Beziehungsarbeit auch in Krisenzeiten zur Stabilisierung beiträgt und den Übergang ins Erwachsenenleben unterstützt. Zudem bietet die Veranstaltung Raum für Austausch zu Best Practice, kreativen Ideen und Erfahrungen aus anderen Einrichtungen. Diskutiert wird auch, wie sich Arbeitsansätze in den letzten 20 Jahren verändert haben und wie pädagogische Lebenszeit heute nachhaltig wirksam gestaltet werden kann.

Referentin: Simone Bastian, Jugendhilfe St. Elisabeth, SJG St. Paulus

Agnes Ambulant® (Workshop 24)

Agnes Ambulant® ist ein vom Leipziger Caritasverband entwickeltes Hilfsangebot, das eine Lücke zwischen ambulanten Hilfen und stationären Wohnformen für Mütter, Väter und Kinder schließt. Das zunächst als Pilot gestartete Projekt hat sich in wenigen Jahren zu einem Angebot mit mehreren Standorten entwickelt. Die Betreuung erfolgt ambulant und teilstationär: Familien besuchen tagsüber die Einrichtung, ergänzt durch Hausbesuche und flexible Unterstützung am Wochenende. Ein multiprofessionelles Team begleitet die Familien bedarfsgerecht. Der Workshop gibt Einblick in Konzept, Erfahrungen und mögliche Weiterentwicklungen.

Referentin: Susanne Patan, Caritasverband Leipzig e. V. 

Arbeit mit sexuell übergriffigen Kindern (Workshop 25)

Die themenzentrierte Arbeit des "Impulswerkes" im Raphaelshaus, das sich auf die therapeutische Unterstützung von Jungen unter 14 Jahren (bei Aufnahme) mit aggressivem, delinquentem oder sexuell übergriffigem Verhalten spezialisiert hat, wird vorgestellt. Im Fokus stehen systemisch-therapeutische Begleitungen in Gruppen- und Einzelsettings, die sowohl konfrontativ am Aufnahmeanlass als auch ressourcenorientiert und resilienzfördernd arbeiten. Gezeigt werden therapeutische Methoden und Interventionen per Video, die Teilnehmenden können diese in Selbsterfahrung erproben. Abschließend findet ein fachlicher Austausch statt.

Referentinnen: Jörg Lachnitt; Ute Pietz; Nadja Jungbeck, KEV Betriebsführungsgesellschaft mbh

Marke Caritas als herausfordernde Motivation (Workshop 26)

Das Thema Fürsorge wird als wechselseitiger Prozess thematisiert: Für junge Menschen ebenso wie für Mitarbeitende. Vorgestellt und diskutiert werden gezielte Prozesse des Caritas-Kinder- und Jugendheims Rheine, die Selbstfürsorge, Mitarbeitendenfürsorge und Reflexionsräume stärken. Dabei wird die christliche Unternehmenskultur als Basis für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Praxis sichtbar. Ziel ist es, Mitarbeitende zu ermutigen, traditions- und wertebewusst gemeinsam mit jungen Menschen und Familien den Weg zu gestalten.

Referent:innen: Frank Heße; André Blanke, Caritas Kinder- und Jugendheim Rheine

Musikpädagogik in der Praxis (Workshop 27)

Der Workshop gibt Einblicke in 20 Jahre musikpädagogische Arbeit im CJG St. Josefshaus. Vorgestellt werden der Aufbau der Musikpädagogik, Aspekte der Finanzierung sowie verschiedene Projekte wie Recording und Songwriting. Praxisbezogene Beispiele zeigen, wie Musik im Alltag pädagogisch wirksam eingesetzt wird. Die Teilnehmenden können selbst aktiv werden und die Umsetzung an Instrumenten in einem Bandsetting erproben. Ziel ist es, Musik als kreatives und förderndes Medium in der Kinder- und Jugendhilfe erlebbar zu machen.

Referentin: Myriel Liehr, Caritas Jugendhilfegesellschaft mbH

Angebot für Familien mit psych. Belastung/ Sucht (Workshop 28)

Die Projekte "Kaleidoskop" und "AspichAction" richten sich an Familien, die psychisch oder von Sucht belastet sind. Angeboten werden regelmäßige Gruppentreffen und Einzelgespräche, die in Kooperation mit der örtlichen Suchtberatungsstelle und den Jugendämtern durchgeführt werden. Während Hilfen oft auf Betroffene selbst fokussieren, beziehen diese Konzepte gezielt auch Angehörige und Kinder ein, die häufig unversorgt bleiben. Im Workshop werden die Angebote und ihre Umsetzung vorgestellt sowie Möglichkeiten diskutiert, Familien ganzheitlich zu unterstützen.

Referent: Dominik Heinen, Kinder- und Jugendhilfe Arenberg

KI als Sparringspartner in der Kinder- und Jugendhilfe (Workshop 34)

Künstliche Intelligenz kann Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit unterstützen - zum Beispiel als Ideengeber, Reflexionshilfe oder Dokumentationsassistenz. Gleichzeitig nutzen auch Kinder und Jugendliche zunehmend KI-Anwendungen in Schule und Freizeit.

In diesem praxisnahen Workshop wird erkundet, wie KI als Sparringspartner in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt werden kann - sowohl für Fachkräfte als auch in der Begleitung junger Menschen. Es werden konkrete Anwendungsbeispiele gesammelt und erprobt, Chancen und Grenzen reflektiert sowie Fragen zu Haltung, Ethik und Datenschutz diskutiert. Der Workshop lädt dazu ein, auszuprobieren, nachzudenken und praxisnahes Wissen mitzunehmen - mit Blick auf umsetzbare Möglichkeiten.

Referent: Rüdiger Dreier, caritas.next

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